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Chicken Tandoori

Tandoori Chicken
Chicken Tandoori

Chicken Tandoori

Rotes Chilipulver und Kurkuma in der komplexen Marinade sorgen dafür, dass Tandoori Chicken leuchtend rot aussieht. Obwohl dieses Hähnchen ohne Haut im Tandoori-Ofen gegrillt wird, überzeugt es mit Knusprigkeit und fein ausgewogenen, indischen Aromen. Die hohen Temperaturen dieses Ofens erzielen ähnliche Röststoffe wie ein Holzkohlegrill.

Was ist Tandoori Chicken?

Ohne Tandoori-Ofen kein Tandoori Chicken: Bei einem traditionellen Tandoori-Ofen handelt es sich um eine zylinderförmige Tonne aus Ton. Am Boden der Tonne entzünden die Chefs Holzkohle oder auch Holz. Das Grillgut kommt so in direkten Kontakt mit Feuer und Rauch – eine Garantie für deftige Röststoffe. Die Temperatur in einem Tandoori-Ofen kann 480 Grad Celsius erreichen. Das erfordert langes Anschüren. Deshalb befeuern viele Restaurants ihre Öfen rund um die Uhr.

Moderne Versionen aus Edelstahl

Moderne Versionen des Tandoori-Ofens bestehen aus Edelstahl und verfügen über ein Fach für die Asche und einen Temperaturmesser. Allen Versionen ist gemeinsam, dass sie mit Holzkohle oder Holz arbeiten. Für den typischen Tandoori-Geschmack ist die Nähe des direkten Feuers unverzichtbar.

Überall anzutreffen: Tandoori Chicken

In Indien gehört der Anblick von frisch gegrillten Tandoori Chicken zum Straßenbild. Die Hähnchen werden entweder im Ganzen oder in Teilen im Ofen gegrillt. Wie Chicken Biryani, so gehört auch Tandoori Chicken zum Speiseplan jedes (nicht-vegetarischen) Restaurants. Obwohl der Tandoori aus dem modernen Leben nicht wegzudenken ist, reicht seine Geschichte Tausende von Jahren zurück.

Erste Tandooris im Industal

Archäologen fanden in den Ruinen der Harappa-Kultur im Industal Tonöfen, die dem Tandoori stark ähneln. Der Name selbst stammt aus dem Persischen und bedeutet Feuer. Im 14. Jahrhundert beschreibt der Dichter Amir Kushrau Tandoori-Gerichte aus den Küchen des fürstlichen Hofs in Delhi. Der Mogul-Fürst Jahangir reiste im 17. Jahrhundert nie ohne seinen mobilen Tandoori-Ofen. Er liebte Huhn, Lamm und Naan, das typische Fladenbrot, von seinem indischen Grill.

Erfinder: Kundan Lal Gujral

Als Erfinder des modernen Tandoori Chicken gilt der indische Küchenguru Kundan Lal Gujral, ein herausragender Unternehmer. Als Zehnjähriger verlor Gujral seinen Vater und suchte in Peschawar, Pakistan, nach Wegen, die Familie zu ernähren. Als erster Restaurateur installierte er einen Tandoori-Ofen in seinem Restaurant. Seine Tandoori-Chicken verhalfen ihm schnell zu Berühmtheit. Nebenher erfand er auch noch das einzigartige Gericht Tandoori Chicken Masala, um die Reste des Tandoori Chicken zu verwerten.

Bewährtes Erfolgsrezept

Als Indien im Jahr 1947 seine Unabhängigkeit erhielt, wurde Pakistan das Land der Moslems. Gujral floh nach Delhi, wo er mittellos ankam. Er fand eine verlassene Dhaba in Daryaganj, ein Basar unweit der gewaltigen Mauern des Roten Forts. Mit dem Moti Mahal wiederholte er sein Erfolgsrezept dank eines neuen Tandoori-Ofens. Von Delhi breitete sich Tandoori Chicken schnell im ganzen Land aus. Heute besitzen Gujrals Nachkommen eine landesweite Kette von Restaurants, die alle den Namen Moti Mahal tragen.

Vielschichtige Marinade

Das Geheimnis des unvergleichlich würzigen Aromas liegt in der Marinade des Tandoori Chicken. Frischer Ingwer und Knoblauch vereinen sich dabei mit Joghurt, Zitronensaft, rotem Chilipulver, Kurkuma, Zimt, gemahlenen Koriandersamen und manchmal auch zerriebenen Blättern von Bockshornklee. Das ursprüngliche Tandoori Chicken verdankt seine leuchtend rote Farbe den Chilis aus Kaschmir. Für deutsche Gaumen ersetzen Chefs einen großen Teil des Chilipulvers mit mildem Paprika. Manche Restaurants verwenden auch künstliche Pigmente.

Probiere auch

Wer Tandoori Chicken mag, sollte auch Tandoori Chicken Masala probieren oder Chicken Biryani.

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