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Spaghetti

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Spaghetti

Die Italiener haben es wohl auch den Spaghetti zu verdanken, dass ihre Küche zu den beliebtesten auf der Welt gehört: Spaghetti sind einfach zu kochen, zwar nicht immer einfach zu essen, aber schmecken mit fast jeder Soße einfach wunderbar.

Was ist Spaghetti?

Erstmals erwähnt wird die berühmteste Nudelsorte der Welt in dem sizilianischen Werk „Il libro di Ruggiero“ aus dem Jahr 1154: Die lange abgerundete fadenartige Pastasorte wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe von Palermo hergestellt und war dem Autor dieses Werks offenbar eine Erwähnung wert. Von Sizilien aus wurden die langen Nudeln in den nachfolgenden Jahrhunderten in den ganzen Mittelmeerraum exportiert – allerdings noch nicht unter dem Namen Spaghetti. Denn dieser taucht erst in einem literarischen Werk aus dem 19. Jahrhundert auf.

Spaghetti - Spaghettoni - Spaghettini

Der Name der berühmtesten Nudelsorte leitet sich von dem italienischen Wort „spago“ ab, was soviel wie Schnur oder Bindfaden bedeutet. Wörtlich aus dem Italienischen übersetzt heißt Spaghetti also „kleine Schnüre“ oder „Schnürchen“. Und da die Italiener für jede Soße und jeden Anlass eine eigene Pastasorte erfunden haben, gibt es die langen Bindfäden in jeder Dicke: Spaghettoni sind dicker als klassische Spaghetti, Spaghettini viel dünner. Die dünnsten Spaghetti sind aber die sogenannten Cappellini (übersetzt: „Härchen“) mit einem Durchmesser von 0,8 mm. Größer als Spaghettoni hingegen sind nur noch Vermicelli (Durchmesser zwischen 2,08 und 2,14 mm).

Nudeln aus Hartweizenmehl

Original italienische Spaghetti werden ausschließlich aus Wasser und Hartweizenmehl hergestellt. In Deutschland findet man die langen Nudeln auch als Eiernudeln. Je besser die Qualität der Spaghetti, desto länger müssen sie kochen. In den Kochtopf gehören neben der Pasta nur Salz und Wasser. In Italien sind die Spaghetti ein „primo piatto“, ein erster Gang. Man isst sie nach der Vorspeise und vor dem zweiten Gang, der in der Regel aus einem Fleisch- oder Fischgericht besteht. Übrigens werden sie nicht mit Löffel und Gabel gegessen, sondern auf der Gabel aufgerollt.

Berühmte Spaghetti-Gerichte

Spaghetti Bolognese, Spaghetti Carbonara, Spaghetti Puttanesca, Spaghetti alle Vongole – was sich wie die Speisekarte beim Italiener liest, sind nur einige der berühmtesten Spaghetti-Gerichte.

Der Klassiker und Liebling aller Kinder sind die Spaghetti Bolognese: Die Spaghetti nach Bologneser Art werden mit einer würzigen Hackfleischsoße übergossen bzw. vermengt und haben je nach Region einen anderen Namen. So heißen sie in Neapel z. B. Spaghetti con Ragù.

Spaghetti alla Carbonara hingegen kommen ursprünglich aus Rom: Die mit Ei, Pecorino und deftigem Bauchspeck angemachten Nudeln sind schnell zubereitet und passen zu zweiten Gängen mit Fleisch. In Italien gelten die Spaghetti alla Carbonara als das am häufigsten verfälschte Gericht im Ausland, da sie außerhalb der Grenzen Italiens häufig mit Sahne, gekochtem Schinken oder sogar Béchamelsoße zubereitet werden.

Die Spaghetti mit dem etwas anrüchigen Namen „alla puttanesca“ (nach Hurenart) stammen aus dem Süden Italien: aus Neapel: Sie werden mit einer Soße aus frischen Tomaten, Olivenöl, Oregano, Kapern, Oliven und Knoblauch serviert und sind absolut vegan bzw. vegetarisch.

Oft werden Spaghetti auf dem Teller aber auch von Meeresfrüchten wie Muscheln, Krabben oder Tintenfischen begleitet. Sehr beliebt an Italiens Küsten sind die Spaghetti alle Vongole, die Spaghetti mit Herzmuscheln: Die Muscheln werden in einer Soße aus Kirschtomaten, Knoblauch, Petersilie und Peperoncino zubereitet und dann mit der Pasta vermengt. Dazu wird natürlich Weißwein getrunken.

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Wenn du gerne Spaghetti isst, werden Dir Pasta Bolognese, Pasta Carbonara, Spaghetti Napoli und Pasta Gorgonzola ausgezeichnet schmecken.

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