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Sushi

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Sushi

Sushi kennt jedes Kind – und kaum jemand mag die kunstvollen Röllchen aus rohem Fisch, Reis und anderen Zutaten nicht. Die Vielfalt des japanischen Klassikers ist enorm. Doch so beliebt Sushi ist, so viele Unsicherheiten bestehen immer noch, wie man die Köstlichkeiten denn nun richtig isst.

Was ist Sukiyaki?

Sushi ist weniger eine Speise, als eine speziell japanische Art der Zubereitung. Dabei geht es darum, aus rohem Fisch, mit Essig gekochtem Reis, Algenblättern (Nori) und anderen Zutaten ein rundes Geschmackserlebnis zu zaubern, das bei jedem Bissen für eine Fülle an Aromen sorgt. Auch wenn sich Sushi in der westlichen Welt zu einer Art Fast Food auf hohem Niveau entwickelt hat, nehmen es die Japaner mit der Zubereitung und den Ritualen beim Essen überaus ernst.

Die tausend Arten von Sushi: Wo liegt der Unterschied?

Grundsätzlich wird Sushi in verschiedene Oberkategorien eingeteilt, die wiederum durch ihre spezielle Zubereitung und die Zutaten definiert werden. Am bekanntesten sind die Makis, also die klassischen Röllchen aus Nori-Blättern, in denen Reis, Fisch, Gemüse oder eher ungewöhnliche Zutaten, wie japanisches Omelette (Tamago) hübsch anzusehen sind. Hoso Maki, also kleine Rollen, bestehen meist aus einer Zutat im Inneren – wie Lachs (Sake). Futo Maki sind dicker und können mehrere Zutaten präsentieren.

Nigiri sind mit der Hand gepresste Reisbällchen, auf denen ein großes Stück einer Zutat thront. Oft werden die Fisch- oder Omelettstücke mit einem Streifen Nori befestigt. Gunkan, als die Schiffchen-Röllchen, werden ebenfalls von Hand gepresst, mit Nori umwickelt und mit klein geschnittenen Toppings, etwa mit Fischrogen, serviert. Sie erinnern in ihrer Form tatsächlich an ein Schiff.

Temaki ist die Bezeichnung für ein Noriblatt-Tütchen, das mit reichlich Füllung aus der Hand gegessen wird. Chirashi gilt als fixeste Variante von Sushi, wird hier doch einfach eine Schale mit Reis gefüllt, auf dem die restlichen Zutaten dann appetitlich arrangiert werden. Chirashi ist Sushi für alle, die glauben, von Maki und Co. nicht satt zu werden.

Eher unbekannt sind die Zubereitungsarten Uramaki und Onigiri – zumindest dem Namen nach. Uramaki ist die japanische Bezeichnung für die beliebten Inside Out Rolls, bei denen Reis, nicht Nori die äußerste Schicht bildet. Sie haben sich vor allem in den USA durchgesetzt und haben zum Beispiel die California Roll, mit Käse und anderen ungewöhnlichen Zutaten, hervorgebracht. Onigiri wird hierzulande kaum angeboten. Es handelt sich um eine fast dreieckig geformte Portion Reis, die mit verschiedenen sehr exotischen Füllungen angeboten wird.

Wie esse ich Sushi richtig?

So mancher Japaner hat sicher schon mit Entsetzen beobachtet, wie die westliche Welt Sushi verspeist. Denn solche Unsitten, wie den Wasabi (Meerrettich) in die Sojasoße zu rühren, würden in Japan niemals geduldet.
Wasabi gehört immer auf den Fisch und gerade bei Nigiri wird er auch oft schon so serviert. Nigiri werden mit dem Belag zuerst in die Sojasoße getaucht, nicht anders herum. Der Gari (eingelegter Ingwer) ist eigentlich nur dazu da, die Geschmacksknospen zwischen zwei Sushi-Happen zu neutralisieren.

Sushi darf niemals abgebissen werden, sondern sollte immer ganz im Mund landen – nur ein Temaki-Tütchen bildet die Ausnahme. Allerdings schaut beim Essen auf dem heimischen Sofa sowieso keiner so genau hin und jeder kann sein Sushi genießen, wie er will.

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