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Rösti

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Rösti

Rösti stammt aus der deutsch-schweizerischen Küche. Den Schweizern verliehen die goldbraun gebratenen Kartoffeln bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts als zünftiges Bauernfrühstück wichtige Energie für den Tag. Bei uns ist das Schweizer Nationalgericht als Beilage zu Fleischgerichten und als Hauptspeise beliebt.

Was ist Rösti?

Die Rösti ist ein in der Pfanne gebratener Fladen aus Kartoffeln. Die ursprüngliche Rädli-Rösti brät der Koch mit in dünnen Scheiben geschnittenen Kartoffeln. Die heute üblichere Röstiraffel besteht aus mit einer Reibe geriebenen Kartoffeln. Das Original füllt die ganze Pfanne aus und hält nur durch die Kartoffelstärke zusammen.

Woher kommt die Bezeichnung Rösti?

Die Bezeichnung Rösti geht auf den Begriff „etwas rösten“ zurück, in Schweizerdeutsch „etwas rööschte“. Die Schweizer nennen sie auch Röschti, die richtige Aussprache ist „Rööschti“.

Wie wird Rösti zubereitet?

Die Zubereitungsart hängt von der Region ab; heute gibt es verschiedene Varianten mit vielen oder wenigen Zutaten. Für die Basis verwendet der Koch rohe Kartoffeln oder ein Gemisch aus rohen und gekochten Kartoffeln. Diese reibt er mit einer Reibe oder schneidet sie in dünne Scheiben. Die enthaltene Stärke hält das Kartoffelgemisch zusammen, die bei den deutschen Kartoffelpuffern verwendeten Eier und Mehl gehören nicht zu den Zutaten. Anschließend kommt das Kartoffelgemisch in die Pfanne und brät von beiden Seiten in Butterschmalz oder Fett, bis es goldgelb ist. Alternativ erfolgt die fettarme Zubereitung im Backofen. Als Beilage für ein Fleischgericht soll die Rösti saugfähig sein und die Soße aufnehmen, dafür eignen sich vorgekochte Kartoffeln besser. Als Hauptgericht ist die Kruste knusprig gebraten. Typische weitere Zutaten sind Speckwürfel, Zwiebeln und Käse wie Appenzeller, Emmentaler und Gruyère. Manche Köche reiben zudem eine Karotte unter den Teig.

Rösti als Beilage

Die gebratene Rösti passt unter anderem hervorragend zu Geschnetzeltem Zürcher Art und anderen Fleischgerichten mit leckerer Soße.

Rösti als Hauptgericht

Das Original ist als Bauernfrühstück bekannt; die Mischung aus Kohlenhydraten und Fett verleiht die für die Arbeit notwendige Energie. Bei Kartoffel-Gourmets in Deutschland ist die Rösti auch als Hauptspeise zum Mittagessen und Abendessen beliebt. Dann ist die Rösti zum Beispiel mit einem Spiegelei belegt. Häufige Beilagen sind Apfelmus und eine Quarksoße mit Dill. Die Verfeinerung mit Speckwürfeln und/oder Käse macht sie zur energiereichen Hauptmahlzeit und sättigt lange. Damit eignet sich Rösti auch nach einer langen Nacht sehr gut für ein spätes und deftiges Frühstück am Sonntag, das den Kater vertreibt und beim Regenerieren hilft.

Wenn dir Rösti als Hauptgericht oder Beilage schmeckt, dann wirst du vielleicht auch die Tortilla aus Spanien mögen. Sie hat ein vergleichbares Grundrezept, enthält jedoch zusätzlich Ei. Als Beilage sind die Rösti eine Empfehlung zu Zürcher Geschnetzeltem.

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