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Zürcher Geschnetzeltes

Zürcher Geschnetzeltes
Zürcher Geschnetzeltes

Zürcher Geschnetzeltes

Zürcher Geschnetzeltes mit Kalbfleisch und raffinierter, mit Weißwein abgeschmeckter, Rahmsoße ist ein bekanntes Nationalgericht der Schweiz. Die beliebte Beilage ist die Rösti. Im Vergleich zu anderen Nationalgerichten ist es erstaunlich jung, aber ein hohes Alter ist zum Glück kein Indiz für einen tollen Geschmack.

Was ist Zürcher Geschnetzeltes?

Zum Fleischgericht gehören Kalbfleisch, Weißwein und Rahm. Kalbfleisch stammt von wenige Monate alten Rindern und ist zarter als Rindfleisch. Beim Schweizer Nationalgericht vereinen sich das Geschnetzelte und die helle Soße zu einem geschmackvollen Ganzen. In einigen heute verbreiteten Varianten gehören Champignons und manchmal Kalbsnieren zum Gericht. Es schmeckt allen Fleischgourmets als Mittag- und Abendessen.

Woher kommt das Zürcher Geschnetzelte?

Es klingt nach altehrwürdiger Tradition, so lange gibt es das Schweizer Nationalgericht mit dieser Bezeichnung jedoch noch gar nicht. Schriftlich tauchte es erstmals im Jahr 1947 in der „Goldenen Kochfibel“ einer Frau Rosa Graf auf. Kalbsgeschnetzeltes gab es in der Schweiz lange vorher. Das Besondere war und ist heute noch die köstliche Soße aus Rahm und Weißwein.

Wie wird Zürcher Geschnetzeltes zubereitet?

Das Schweizer Nationalgericht besteht aus wenigen Zutaten und ist recht schnell zubereitet. Der Koch schneidet das gesalzene und gepfefferte Kalbfleisch in feine Streifen und brät diese kurz in heißem Butterschmalz an. Wird es vorher mit etwas Mehl bestäubt, macht es das Fleisch knuspriger. Das Kalbsgeschnetzelte kommt zur Verwahrung in den warmen Backofen und Butter in die Pfanne. Jetzt schwitzt der Koch Zwiebeln in der Butter an, löscht das Ganze mit Weißwein ab, fügt Rahm hinzu und lässt es einkochen. Ein bisschen Zitronensaft rundet die Rahmsoße ab. Im letzten Schritt kommt das Fleisch zurück in die Soße. Im Originalrezept ist keine Rede von Champignons und Kalbsnieren, diese gehören heute jedoch häufig dazu. Das Gericht kann mit Petersilie garniert werden.

Abwandlungen „Zürcher Art“

Die Weißwein-Soße macht das Kalbsgeschnetzelte also zum Zürcher Geschnetzelten. Wieso damals aus Geschnetzeltem vom Kalb durch die Zugabe der Weißwein-Rahmsoße die Bezeichnung Zürcher Geschnetzeltes entstand, bleibt allerdings ein Geheimnis. Bei Abwandlungen ist von Gerichten „Zürcher Art“ die Rede. Bei diesen ist die Weißwein-Rahmsoße die einzige wichtige Voraussetzung und Grundzutat. In beliebten Abwandlungen „Zürcher Art“ bereitet der Koch das leckere Gericht mit Puten- oder Hühnerfleisch statt Kalbfleisch zu.

Beilagen

Die Rösti ist die klassische Beilage. Sonst bieten Restaurants das Gericht auch mit körnig gekochtem Reis, Spätzle und frischem Salat an.

Wem Zürcher Geschnetzeltes schmeckt, der wird wahrscheinlich auch das Wiener Schnitzel mögen, das ebenfalls mit Kalbfleisch zubereitet wird.

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