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Surinamisches Bami

Surinamisches Bami
surinamisches Bami

Surinamisches Bami

Surinamisches Bami ist ein Nudelgericht mit asiatischen Wurzeln. Die Nudeln werden im Wok mit Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen und Soße knusprig gebraten und als Beilage zu gebratenem Fleisch oder Tofu serviert. Jeder Koch schwört auf eine eigene leckere Gewürzmischung.

Was ist surinamisches Bami?

Surinamisches Bami ist ein Nudelgericht, das ursprünglich aus Südostasien stammt. Zuvor gekochte Nudeln werden in einem Wok mit verschiedenen Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen und einer Soße gebraten. Oft wird es als Beilage zu Fleisch, Fisch oder frischem Gemüse gereicht oder einfach als leichte Mahlzeit pur verzehrt.

Von Indonesien nach Surinam: ein Gericht auf Weltreise

Bami Goreng ist eines der bekanntesten Gerichte Indonesiens. Die südostasiatische Inselgruppe war im 19. Jahrhundert ebenso wie das südamerikanische Suriname eine niederländische Kolonie. Auswanderer aus Indonesien nahmen ihre Leibspeise (die sie wiederum von chinesischen Einwanderern auf Java übernommen hatten) mit nach Suriname. Unter dem Einfluss südamerikanischer Gewürze wandelte sich das ursprüngliche Gericht zu einer neuen Köstlichkeit, die als surinamisches Bami bekannt wurde. Als in den 1970er- und 1980er-Jahren zahlreiche Auswanderer aus Suriname in die Niederlande strömten, brachten sie das Gericht mit und schlossen so den Kreis.

Wie wird surinamisches Bami zubereitet?

Bami ist die indonesische Bezeichnung für dünne Weizenmehlnudeln, die in Asien allgemein Mie-Nudeln genannt werden. Sie sind noch heute die bevorzugte Wahl für das surinamische Bami. Allerdings kommen gerade in den Niederlanden auch häufig europäische Nudeln wie Spaghetti zum Einsatz, die leichter zu bekommen sind. Die Nudeln werden zunächst in Wasser gekocht und anschließend im Wok mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten.

Eine Besonderheit der surinamischen Variante ist die Verwendung von scharf gewürztem Ketjap. Dieser hat nichts mit der zuckrigen Tomatensoße zu tun, die hierzulande Ketchup heißt. Auch Ketjap stammt ursprünglich aus Indonesien (Kecap geschrieben) und ist nichts anderes als Sojasoße. In Suriname wird diese mit südamerikanischen Gewürzen angereichert. Abgerundet wird das surinamische Bami mit weiteren Gewürzen wie Pfeffer, Ingwer und Trassi, einer südostasiatischen Garnelenpaste. Als Garnierung dienen kleingehackte Sellerieblätter.

Wie wird surinamisches Bami serviert?

Die im Wok gebratenen Nudeln dienen meist als Grundlage zur Beimischung weiterer Zutaten. Besonders beliebt sind feurig marinierte Hähnchenstücke. Fischliebhaber rühren Garnelen, Shrimps oder gebratenen Fisch unter. Natürlich gibt es auch vegetarische Varianten mit Spinat, Bohnen oder Tofuwürfeln. Als schlichtes Streetfood wird surinamisches Bami ähnlich wie seine asiatische Variante pur im Pappkarton serviert.

Wenn Du exotische Nudelgerichte magst, solltest Du natürlich auch seine asiatischen Verwandten wie das beliebte Pad Thai aus Thailand, Chow Mein aus China und die leckeren Udon-Nudeln aus Japan probieren.

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