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Fudge

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Fudge

Wer behauptet, die britische Küche sei langweilig, kennt Fudge noch nicht. Der sahnige Weichkaramell ist, pur oder mit weiteren Geschmackskomponenten angereichert, eine süße Verführung, der niemand widerstehen kann. Je nach Rezept ist das Konfekt schön mürbe oder nahezu cremig – ein Gedicht in Karamell.

Was ist Fudge?

Weicher, sahniger Karamell bildet die Basis für die kleinen Bonbons. Fudge in seiner Reinform besteht ausschließlich aus Zucker, Butter und frischer Milch oder Sahne. Vanille, Schokolade, Kakao oder Nüsse sorgen für Abwechslung und ermöglichen die Zubereitung verschiedenster Sorten. Fudge ist eng verwandt mit dem Butterscotch, einer noch gehaltvolleren Süßspeise aus Karamell und Butter.

Drei Zutaten für eine süße Sünde

Die typischen Zutaten für Fudge wie Zucker, Milch oder Sahne und Butter sind in nahezu jedem Haushalt vorhanden. Die Zubereitung jedoch erfordert viel Genauigkeit und vor allem Geduld. Der lange Kochvorgang ist nötig, damit die Maillard-Reaktion eintritt und aus weißem Zucker feinster, brauner Karamell mit unvergleichlichem Aroma wird. Die richtige Temperatur entscheidet, ob die Masse am Ende die charakteristisch mürbe bis cremige Konsistenz erhält oder zu hart oder weich wird. Ist die Garzeit abgelaufen, darf der Karamell einige Stunden auskühlen und aushärten. Danach lässt er sich leicht in die typischen rechteckig geformten Stücke schneiden.

So wird Fudge lagerfähig

Die köstlichen Weichkaramellstücke neigen an der Luft zum Austrocknen. Daher ist es traditionell üblich, das Konfekt einzeln in Wachspapier einzuschlagen oder mit Schokolade zu überziehen. Heute ergänzen luftdichte Tütchen und Dosen die Möglichkeiten. Kühl und dunkel unter Luftausschluss gelagert, ist die süße Versuchung einige Wochen haltbar.

Welche Sorten Fudge gibt es?

Bei den weiteren Zutaten für Fudge sind keine Grenzen gesetzt. Das Karamellkonfekt lässt sich mit Vanille, Schokolade oder Honig aromatisieren. Vor dem Abkühlen können ebenso frische oder geröstete Nüsse untergemischt werden. Grobes Meersalz in Verbindung mit Karamell begeistert seit einigen Jahren Schleckermäulchen auf der ganzen Welt. Zudem bietet es sich an, verschiedene Sorten Fudge zu schichten und als mehrfarbiges Konfekt zu servieren.

Fudge damals und heute

Das weich-mürbe Karamellkonfekt stammt wahrscheinlich aus dem England des 18. Jahrhunderts. Die etwas zähere Schokoladenvariante, die hervorragend zu Kuchen und Gebäck passt, haben dagegen die Amerikaner erfunden. In Großbritannien servierte man früher die mundgerechten Stücke mit einer extra dafür vorgesehenen Zange zum Tee. Heute ist Fudge weltweit beliebt als kleines Dessert, als Alternative für den Keks zu Kaffee oder Tee sowie als Süßigkeit zwischendurch.

Ob als Dessert, Zugabe zum Heißgetränk oder süßer Snack – wer Fudge liebt, sollte unbedingt Baklava, Crema catalana und Flan versuchen.

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