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Butter Chicken

Butter Chicken

Butter Chicken

Selten ist die Herkunft eines Gerichts so genau bekannt: Kundan Lal Gujral servierte Butter Chicken zum ersten Mal in Peschawar. Heute hat fast jeder Chef seine eigene Version dieses Gerichts entwickelt. Eines ist allen Variationen gemeinsam: Die Soße überzeugt mit einer wahren Aroma-Sinfonie.

Was ist Butter Chicken?

Vom Restaurant Moti Mahal in Daryarganj erscheinen die massiven Mauern des alten Stadtkerns von Neu Delhi zum Greifen nah. Auf diesem belebten Basar spazieren Kühe durch die Gassen, Stoffe in allen Farben des Regenbogens flattern im Wind und jeder Tourist wird stürmisch begrüßt. Wer durch dieses typisch indische Treiben spaziert, kann sich kaum vorstellen, dass ein Gericht von hier aus die Welt erobert hat: Butter Chicken.

Von Moti Mahal in die ganze Welt

Die Geschichte dieses einzigartigen Gerichts beginnt mit Tandoori-Chicken, mariniertem Hähnchen, das in extrem heißen Tonöfen gegrillt wird. Kundan Lal Gujral, hatte 1920 in seiner Dhaba, einem kleinen Restaurant in Peschawar, einen traditionellen Tandoori-Ofen installiert. Dort entwickelte er den Vorläufer von Butter Chicken. Sein Ziel war, die übrig gebliebenen Tandoori-Chicken seiner Gaststätte weiterzuverwenden. Die trockenen Hähnchenteile benötigten eine Soße, die sie wieder zum Leben erweckte.

Neues Leben für zähe Hähnchenteile

Gujral erfand die Kombination von Tomaten, Butter und Sahne, die zähe Hähnchenteile mit etwas Geduld in zarte Leckerbissen verwandelte. Als Gewürz dienten in erster Linie gemahlener Kümmel, etwas Chilipulver und Salz. Diese unübliche Zubereitungsweise von Butter Chicken hat sich bis heute bei traditionellen Köchen erhalten. Normalerweise gart das Protein eines Currys in der Soße. Bei Butter Chicken jedoch wird es nur in der Soße erwärmt. Das würzige Röstaroma des Tandooris ist zu einem guten Teil für den vollmundigen Geschmack der Soße verantwortlich.

Nichts für fettarme Diät

Die internationale Berühmtheit verdankt Butter Chicken dem Bürgerkrieg nach der Gründung Indiens. Gujral floh nach Delhi und gründete das Moti Mahal. Sein Butter Chicken verhalf ihm schnell zu Erfolg. Die schmackhafte Soße fand ihren Weg in die Dhabas entlang der Straßen, die das riesige Land durchziehen. Heute gibt es kaum ein indisches Restaurant auf der Welt, das dieses Gericht nicht anbietet. Eines ist allen Variationen gemeinsam: Butter Chicken eignet sich nicht für eine fettarme Diät. Diesen Umstand gleicht es mit dem unvergleichlichen Schmelz einer Soße aus, die zu großen Teilen aus Butter besteht.

Original mit Tomaten, Butter und Sahne

Einst beruhte die Soße des Butter Chicken auf dem Mischungsverhältnis von Tomaten, Butter und Sahne. In Indien mischen heute viele Chefs Mus von Cashewnüssen in die Soße. Nicht nur im Land der Masalas wandern außerdem zahlreiche Gewürzmischungen in das Butter Chicken. Mittlerweile gibt es so viele Variationen, dass man eher von einer Kategorie eines Currygerichts sprechen sollte.

Milchfreie Versionen für Allergiker

Besonders in westlichen Ländern hat sich dieses Gericht stark von seinen bescheidenen Ursprüngen entfernt. Manche Köche ersetzen Butter und Sahne mit Öl und Kokoscreme für Allergiker. Andere Chefs setzen auf eine Vielzahl von Gewürzen, unter anderem Ingwer, Zimt und Kardamom.

Erlaubt ist, was dem Chef schmeckt

Gemeinsam ist nach wie vor allen Versionen von Butter Chicken die Hauptzutat, das Huhn oder Hähnchen. Deshalb gibt es noch keine vegetarische Variante von Butter Chicken. Manche Küchenchefs garnieren ihr fertiges Gericht mit frischem Koriander oder sie veredeln die Farbe der Soße mit leuchtend gelbem Kurkuma. Bei Butter Chicken gilt heute: Erlaubt ist, was schmeckt.

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Wenn Dir Butter Chicken schmeckt, dann kommen auch folgende Gerichte für Dich infrage: Vegetarisches Aloo Gobi und das traditionelle Lammcurry Rogan Josh.

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