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Tafelspitz

Tafelspitz

Tafelspitz

Tafelspitz ist ein Traditionsgericht der Wiener Küche, das aus zartem, gekochten Rindfleisch besteht und zusammen mit der Brühe und herzhaftem Apfel- oder Semmelmeerrettich serviert wird.

Was ist Tafelspitz?

Das gekochte und in Scheiben geschnittene Schwanzstück vom Rind ist eine Besonderheit der österreichischen, besonders der Wiener Küche. Serviert mit Apfelkren und Dillrahm-Fisolen ist dieser Küchenklassiker ein zarter Gaumenschmaus, bei dem sich die Aromen der Zutaten perfekt ergänzen.

Der Klassiker der Wiener Küche

Wer an die Küche in Österreich, speziell an die typische Küche in Wien denkt, dem kommt unweigerlich das Traditionsgericht Tafelspitz in den Sinn. Das in Fleischbrühe zart gekochte Bratenstück gehört zu den Standards vieler Gasthöfe und begeistert Einheimische ebenso wie Touristen. Denn Wien ist eine Hochburg für Rindfleisch.

Vom Fleischstück zum internationalen Traditionsgericht

Die Art, wie ein Rind zerlegt wird, ist in Wien einzigartig. Nirgendwo auf der Welt lösen Fleischer so viele Gourmetstücke aus. Das Tafelspitz genannte Fleischstück stellt das Schwanzstück des Rindes dar, das auch unter dem Namen Schlegl oder Knöpfl bekannt ist. Da dieses edle und magere Muskelfleisch die Hauptzutat für das österreichische Schmankerl ist, bestimmt es seinen Namen.

Warum heißt es Tafelspitz?

Kaiser Franz Josef (1848 bis 1916) erklärte das Gericht zu seiner Leibspeise und machte es so national und international populär. Der Name für den gekochten Schlegl ist wahrscheinlich dem Hunger einiger Herzöge und den damaligen Tischsitten geschuldet. Gäste am unteren Ende der Tafel, dem Tafelspitz, erhielten ihre Portionen als letzte. Damals endete jeder Gang, sobald der Kaiser sein Besteck niedergelegt hatte – und Franz Josef war als schneller Esser bekannt. Die Legende sagt, dass Gäste am Tafelspitz hungrig blieben und das zarte Fleisch kaum je zu kosten bekamen. Sie sollen nach jedem Festmahl in das weltbekannte „Sacher“ gegangen sein und dort in Ruhe wiederholt haben.

Welche Beilagen zum Tafelspitz?

Klassischer Tafelspitz ergibt mit den typischen Beilagen eine perfekte Harmonie. Dazu gehören eine frische Schnittlauchsoße und Apfelkren. Apfelkren besteht aus Apfelmus oder geriebenen Äpfeln mit scharfem Meerrettich. Saftig-knusprige Rösterdäpfel (Bratkartoffeln) runden die Komposition ab. Ebenfalls ein Klassiker zum Tafelspitz sind Dillrahm-Fisolen (grüne Bohnen).

Kenner genießen ihren Tafelspitz in drei Gängen. Sie starten mit einer Tasse der klaren Brühe, die beim Kochen des Fleisches entsteht. Im nächsten Schritt erfreuen sie sich am gegarten Knochenmark, das bei der Zubereitung des Fleischstücks anfällt. Auf geröstetem Brot und mit Salz und Pfeffer verfeinert ist das Mark eine echte Delikatesse. Erst jetzt widmen sie sich dem Tafelspitz mit den aromatischen Beilagen.

Wenn dir Tafelspitz mundet, schmeckt dir sicher auch ein luftiger Kaiserschmarrn. Als Dessert empfehlen wir ein Stück legendäre Sachertorte oder fruchtige Donauwellen.

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