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Älplermagronen

Älplermagronen

Älplermagronen

Älplermagronen sind eine rustikale Köstlichkeit, die nach einer langen Wanderung in den Bergen ebenso gut schmeckt wie in der Pause zwischen zwei Abfahrten im Skiurlaub. Großstädter lieben die schlichte reichhaltige Mahlzeit als Comfort Food und Edelrestaurants haben sich allerhand Verfeinerungen einfallen lassen.

Was sind Älplermagronen?

Bei den Magronen handelt es sich einfach um italienische Macaroni in Schweizer Aussprache, die mit dem Schweizer Grundnahrungsmittel Käse einen unwiderstehlich köstlichen Verbund eingehen. Rahm verleiht dem geschmolzenen Käse zusätzliche Cremigkeit, während geröstete Zwiebelringe und Kartoffeln eine rustikale alpine Note ins Spiel bringen. Das schmeckt einfach immer und überall!

Eine falsche Legende

Gerne wird kolportiert, dass die italienische Pasta schon vor Jahrhunderten über verschlungene Alpenpfade in die Schweiz kam und dort von den Älplern (Sennern) mit Käse zu einem rustikalen Gericht verarbeitet wurden. Tatsächlich sind Älplermagronen jedoch viel jüngeren Datums. Vermutlich kamen die Schweizer erst auf den Geschmack der Pasta, als 1880 der Gotthardtunnel durch die Alpen gegraben wurde und die italienischen Gastarbeiter ihre Speisen mitbrachten. Zu dieser Zeit waren Teigwaren jedoch noch eine seltene Delikatesse. Erst in den 30er-Jahren wurden sie erstmals in der Schweiz in großen Mengen hergestellt und fanden ihren Weg auf die Almen. Hier vermischen die Älpler die „Magronen“ genannten Makkaroni und andere Pastasorten mit Käse, Milch und Butter. Zwiebeln kamen als Gewürz hinzu.

Für die Senner waren die Teigwaren ein Geschenk, da sie im Rohzustand klein und leicht und damit einfach die Berge hinauf zu transportieren waren – ganz im Gegensatz zu den Kartoffeln, die erst später in den Tälern als Zutat in die Älplermagronen gegeben wurden. Aufgrund der einfachen Zubereitung auch großer Mengen hat sich die leckere sättigende Speise zu einer beliebten Wahl in Kantinen, Schulen, beim Schweizer Militär und bei den Pfadfindern entwickelt.

Ein modernes Nationalgericht entsteht

In einigen Kantonen wie Luzern und Uri kommen die Älplermagronen bis heute ohne Kartoffeln aus. Dazu haben sich weitere regionale Varianten entwickelt, bei denen die Köche u. a. Speckwürfeln, Schinkenstreifen oder sogar Salami (im Tessin) beimischen. Geröstete Zwiebelringe und Knoblauch bereichern die Speise um zusätzliche Aromen.

Die Fülle unterschiedlicher Käsesorten trägt ebenfalls zum Variantenreichtum der Älplermagronen bei: Fand anfangs hauptsächlich Emmentaler Verwendung, kommen heute auch andere Käsesorten wie Vacherin, Gruyère, Schwyzer oder Sbrinzer zum Einsatz. Nicht zuletzt stecken heute nur noch selten Makkaroni im Gericht. Meist werden Hörnli (die in den USA Macaroni heißen!) oder Penne verwendet. Als typische Beilage dient erfrischendes kaltes Apfelmus.

Magst Du Schweizer Älplermagronen, liebst Du sicher auch die amerikanische Variante Mac & Cheese und italienische Pasta-Klassiker wie Macaroni und Spaghetti.

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